Intertronic
Digital Synthesized Drums

Klangelektronik eines Kinder E Drum. Die Pads sind irgendwo verloren oder kaputt gegangen und so ist es bei mir gelandet und gleich nach Besichtigung zu treuen Händen abgegeben worden.

Der einfache Drum Computer mit vermutlich 20 festen Presets ( bei mir sind Taste 2 und 7 außer Funktion) und einem Demo ist mit Steuereingängen für 4 Pads (Piezo Mikros) und einem Bass Drum (Schalter) versehen. Die 4 Pads und das Bassdrum finden sich auch als Taster auf der Bedienoberfläche des Gerätes. Die 4 Pads können dabei mit einem der 25 Sounds frei belegt werden. Programmierbar ist nichts, aber man kann zu den Preset Rhythmen dazu spielen und mittels zusätzlichen Mikrofoneingang auch dazu singen.

Das Tempo wird mittels 2 Taster (Plus / Minus) variiert. die Zwei Taster Demo On / Off erklären sich von selbst. Dann gibt es noch einen Start/ Stop Taster und einen Rhythm Select Taster zur Auswahl der mit 2 stelligen Zahlen versehenen Rhythmen (eine Anleitung liegt mir nicht vor, ich hätte zu gerne gewusst, wie sich die Rhythmen hinter den Zahlen denn so nennen ;-)  ). Ein Rhythmus lässt sich nur im Stop Modus wechseln. Mit dem "Instrument Select" Taster kann die Belegung der Pads, bzw. der Spieltaster gewählt werden. Ist dieser betätigt, stept man sich pro Tastendruck durch folgende Instrumente:

1. Bassdrum (fat)
2. Clap
3. Cowbell
4. Bassdrum (dry)
5. HiHt Cl
6. Tom 1
7. Tom 2
8. Tom 3
9. Tom 4
10. Snare
11. Rim Shot
12. Hi Hat open
13. Ride Becken
14. Shaker
15. Clave
16. Agogo lo
17. Agogo hi
18. Conga lo
19. Conga hi
20. Bongo Slap lo
21. Bongo hi
22. Shaker
23. E Tom lo
24. E Tom hi
25. Snap (Bassdrum)
 

„Fill In“ bringt einen Trommellauf als Solo bei laufenden Rhythmus. Passt leider nicht zu jedem Rhythmus und ist immer derselbe! Lautstärke und Einschalter sind rechts vorn am Gerät. Die Spieltaster prellen teilweise, da unter dem Plastik 3 Kontakte schließen. Das ist Konstruktionsbedingt und kein defekt. Man vermeidet ein prellen durch kurzes Anschlagen in der Mitte des Tasters.
Ein Ausgangssignal muss man am Kopfhörerausgang abgreifen und es ist mit starken Störsignalen des internen Datenbusses verseucht. Die Preset Rhythmen sind nicht zu gebrauchen und haben teilweise erhebliche Temposchwankungen, wenn man die Spieltasten dazu betätigt (es ist halt doch ein Spielzeug!). Aber ansonsten komme LoFi Freaks voll auf ihre Kosten, denn einige Sounds klingen schon recht abgefahren und sind ein Sample Wert ;-)


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