Boss DR 55

Was den renommierten Studios die CR 78 war für den Hobbymusiker der DR 55.
Diese Rhythmusschachtel kennt keine Presets, sondern nur die Speicherplätze 1-6 für 4/4 Takte und 7-8 für 3/4 Takte.  Anders ausgedrückt werden einmal 16 Schritte und einmal 12 Schritte aufgezeichnet, die in 2 Variationen A und B abgespeichert werden können. Dreht man am Temporegler nach rechts kommen entsprechende 8tel Takte dabei heraus. Steht der Variationen Schalter auf AB werden die beiden Patterns abwechselnd gespielt. so sind also auch Auflösungen mit 32 Schritten oder 2 taktige Rhytmen möglich.

Abgespeichert werden können nur Accent, Bass Drum, Snare und Rim Shot. Die Hi Hat spielt brav 8tel, 12tel, 16tel oder gar nix. Je nach Stellung des obersten 3fach Schalters. die anderen Schalter stellen die Variation, den Record/ Play Modus oder das aufzunehmende Instrument ein.

Programmiert wird Step by Step mit der Start und mit der Stop Taste.

Zum regeln gibt es noch Tempo, Volume, Tone und Accent, wobei Tone einfach die Höhen etwas absenkt. Der Rest sollte klar sein.  Rechts über demTempo Regler befindet sich noch die Down Beat LED. Neben dem Anschluß für einen Fussschalter (Start/ Stop) gibt es noch den Audio Output und 2 kleine Klinkenbuchsen für Anschluß an die CSQ Sequenzer Serie. Damit können dann natürlich auch die meisten anderen Synchronisationsaufgaben mit gelöst werden, allerdings steht nur ein Trigger Out zur Verfügung.

Auch wenn der DR 55 heutzutage wenig spektakulär erscheint, so war es doch der erste in Serie gefertigte und programmierbare Rhythmusgenerator für den kleinen Geldbeutel. Da hat er doch einen Ehrenplatz im Regal verdient, oder?


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